Historisches
Kurioses
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Da der Ortsteil Bergzell damals eine eigene Gemeinde war, nannte sich die Kapelle "Musikverein Schenkenzell - Bergzell.
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Eine besondere Bereicherung war der Musikverein auch für die damals üblichen " öffentlichen Hochzeiten ". Mit Musik gingen die Brautleute und Hochzeitsgäste zur Kirche und anschließend ins nahe Gasthaus, wo des öfteren bis zum Morgen zum Tanz aufgespielt wurde.
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Um die Jahrhundertwende diente des öfteren die große Wohnstube des damaligen 1. Vorstands Josef Haaser sen. als Probelokal und mancher Krug Most wurde dabei aus dem Keller des Hofbauern geholt wodurch sich Probe doch hin und wieder etwas hinauszog.
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Dies führte bei manch einem zu Schwierigkeiten mit der daheim wartenden Ehefrau. So wird von einem Mitbegründer, der in der Gemeinde Bergzell wohnte erzählt, dass seine Frau einige Male die Haustür verriegelt hatte.Doch der trinkfeste Musiker wusste Abhilfe zu schaffen. So hing er wenn er zur Musikprobe ging die Haustür einfach aus und nahm sie ein Stück des Weges mit. Nachts auf dem Heimweg brachte er sie wieder zurück,hing sie ein und schob den Riegel vor.
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Am 28.09.1923 kann man folgenden Spendeneintrag im Kassenbuch finden. Spende erhalten von Anton Harter, Süßlesberg - 100.000 Mark. Für Klarinettenblättle wurden im gleichen Jahr 4.400 Mark ausgegeben.
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Anfang der 30er Jahre beschwerte sich ein Anwohner beim Gemeinderat über die ruhestörenden Musikproben. Darauf wurde vom Gemeinderat wöchentlich nur noch eine Probe erlaubt. Darauf schrieb der damalige Vorstand Schmalz am 15.9.1931 an den Gemeinderat:" Wir teilen dem geehrten Gemeinderat mit, dass der Musikverein mit einer Probe in der Woche nicht bestehen kann und bedauern sehr,dass unsere Gemeindebehörde dem Musikverein, der schon 56 Jahre tätig ist, nicht mehr Entgegenkommen zeigt Historisches